2018 Frankreich

Die Anreise begann wie immer am Sonntagmorgen um 04:00 Uhr.  Nichts  los auf der Gass‘, ohne Stress waren wir schon um 07:00 Uhr im Südschwarzwald und haben nach ausgiebigem Frühstück Frankreich_6128die Fahrt durch die Schweiz (warum auch anhalten) fortgesetzt. Nervig war in der Schweiz, erlaubt sind als Autobahngeschwindigkeit 130 km/h, aber überall nur Schilder mit 110 und 80, also kaum ein Fortkommen. Vorbei an Lausanne und Genf (das kannten wir bereits aus früheren Touren). 

Das Mittagessen konnten wir dann schon in Frankreich in La Mure genießen und haben uns dort eine kleine Pause gegönnt. Trotzdem haben wir am späten Nachmittag in Grenoble die „Route Napoleon“ erwischt und sind somit schon ein kleines Stück durch die Haute-Provence gekommen.

In Sisteron übernachteten wir nun nach einem üppigem Menü im Hotel de la Citadelle.

 

Heute (27.08.) haben wir Bekannte/Freunde in Laragne besucht. Michèle und Gèrard haben uns (für uns unerwartet) erwartet. Gastfreundschaft kennt keine Steigerung. Neben Erzählungen aus der Vergangenheit haben sich unvermittelt ihre Kinder eingefunden. Alle bereits über 40 Jahre, aber genauso herzlich zu uns wie die Eltern. Was diese uns dann zum Mittagtisch hingestellt haben, war einfach köstlich und natürlich zuviel. Michèle; du hast einfach köstlich gekocht und Gèrard, du warst mit deinem Rotwein ein liebenswerter Gastgeber, vielen, vielen Dank.

Von Sisteron ging es heute (28.08) nach dem „petit dejeuner“ weiter nach Castellane. Unweit dieses alten Städtchens beginnt eine kleine Straße, die zum und um den Canyon du Verdon führt. Frankreich_61571Unzählige kleine schmale Kurven, mal bergab aber meistens bergauf haben vom Auto viel verlangt und vom Fahrer volle Konzentration. Aber die Aussichten haben sich immer gelohnt. Frankreich_6157Wann kann man schon einen Adler von oben fotografieren? Die Karte an der Straße zeigt die Dimensionen dieses Tales. Frankreich_6159

In Les Salles sur Verdon haben wir unser zweites Quartier gefunden.

 

Das ausgezeichnete Menü haben wir mit dem „Dessert du lac“ abgerundet.

  Frankreich_6162

In Brignoles Golf de Barbaroux bleiben wir nun ein  paar Tage länger (bis 02.09.), da das Angebot des Hotels einfach umwerfend war. Alles (Halbpension, 3 Runden Golf und der Hund willkommen) passt einfach, also nutzen wir es.

 

Ausflug am 31.08. in Richtung Mittelmeer, vorbei an den Städtchen: Cuers, Hyères, Le Lavandou, Gogolin bis kurz vor St. Tropez, zurück über La Garde-Freinet.

 

Unterwegs waren die Strassen schon mal zu eng für 2 PKW’s, sodaß immer mal einer ein Stück zurück fahren musste. Überraschend die vielen vollen Rotweinrebstöcke, noch keine Lese in Sicht, somit ein wahrer Augenschmauß. (Heute Abend gibt es zum Menü einen Rotwein !)

Am Sonntag war wieder Reisetag, noch weiter in den Süden, bis zum tiefblauen Mittelmeer.

 

Marika hat wieder mal eine kleine Route gefunden, Route de Crêtes, steil nach oben und wieder steil nach unten (kein Geländer, keine Leitplanken). Sehenwertes Panorama, Eindrücke die bleiben werden, von La Ciotat bis Cassis, die kleine Hafenstadt mit Flair.

Weiter ging es dann über die Autobahn, an Aix en Provence und Marsaille vorbei in Richtung Camargue. Allein die Anreise durch die Camargue mit ihren wilden Pferden (aber nur wenigen Flamingos !) war erholsam, bis die kleine Stadt Saintes Maries de la Mer vor uns auftauchte.

 

 

Hier sind so viele Menschen auf einem Fleck, dass zuerst einmal kein Parkplatz zu bekommen war. Ein kleines Hotel ist nun (für uns drei)  für 3 Tage wieder unser Zuhause.

Am Montag dann lockten uns doch schon die Aussichten auf wilde Pferde und Flamingos. Et voilà

 

wir haben sie gefunden. Ein Naturschutzgebiet der besonderen Art, riesengroß mit teilweisen engen Sträßchen, nur einen Meter über dem Meeresspiegel.

Am Mittwoch (05.09.) geht es nun wieder eine Station weiter, am Mittelmeer entlang. Am Ende der „kleinen Carmargue“ blieben wir in La Grande Motte hängen, wieder direkt beim Golfplatz. In Frankreich scheinen auf allen Golfsplätzen Hunde herzlich willkommen.

Heute (06.09.) hat es das erste Mal so richtig geregnet, mit Gewitter und Starkregen. Frankreich_6253Zu einer Zeit, als das „kleine Frühstück“ so richtig gut geschmeckt hat. Somit fällt die Runde Golf heute aus, der Platz steht unter Wasser, also Wellness. Doch zum Mittagessen klärte es etwas auf, sodaß wir uns die erst 50 Jahre alte Stadt „La Grande Motte“ ansehen konnten. Hier durfte sich jeder Architekt austoben :

 

Heute pulsiert hier das Leben mit einer sehr langen Uferpromenade und entsprechenden Bars und Restaurants. So ist auch die Auswahl der Speisen und Getränke (Pizza, Spaghetti, Limo und CocaCola), vorbei die Kultur der Provence.

Die Sonne ist wieder da, also geht es heute über der Golfplatz,

 

wie meistens mit Naturerlebnissen, die auch Lucy nicht ganz kalt ließen.

Am Sonntag (09.09) war wieder Reisetag. Entlang der Mittelmeerküste haben wir uns die Küstenstadt Sête angesehen, eine pulsierende Hafenstadt:

 

Um alte Erinnerungen aufzuwecken, war das nächste Ziel der Canal du Midi. Vor siebzehn Jahren sind wir hier auf einem Hausboot mit den Kindern  Sandra, Axel und René bis nach Carcasonne und zurück geschippert. Diesesmal sind wir mit dem PKW entlang dem Kanal gefahren, eine wunderbare Strecke. An der Anlegestelle Homps haben wir eine kleine Rast eingelegt.

 

Eigentlich sollte es zur Hapimag-Anlage nach Le Pont Chrétier-Chabenet gehen, die hatten aber, wie sich am späten Nachmittag herausstellte, kein Zimmer mehr frei. Also mussten wir irgendwo unterwegs ein Nachtquartier finden. Wer sucht, der findet. Marika fand einen schon sehr kultigen Ort: Rocamadour. So sind wir dann von der Autobahn runter und wieder eine kleine Strasse gefahren, der Mittelstreifen war hier und da kurz zu sehen, durch ein fast vergessenes Gebiet.

 

Dann war plötzlich dieser kultige Ort vor uns:

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Im Château (wo auch anders!) haben wir dann übernachtet, um am nächsten Morgen diese Anlage zu besichtigen. 5 von 8 Kapellen haben wir gesehen, die Schwarze Madonna auch (unzählige Tafeln „Maria hat geholfen“ prägen den Zugang). Sehenswert !!

Am Nachmittag (10.09) ging es dann weiter nach Le Pont Chrétien-Chabenet (Hapimag-Anlage), wieder ein Château :

 

Am Mittwochmorgen ging es dann weiter in Richtung Burgund, zum fast schönsten Dorf Frankreichs, Angles-sur-l’Anglin :

 

nach dem Mittagessen ging es über die Nationalstrasse ins Herz der Rinderhochburg Charolles. Dieses Dörfchen hat dem kräftigen, bis zu 1.500 kg schweren Rind, seinen Namen gegeben, das Charolais-Rind, angeblich das beste Rindfleich der Welt. Frankreich_6311

Dies haben wir natürlich bei einem entsprechenden Mittagessen getestet.

Die Suche  nach einer Nachtbleibe in Frankreich war an diesem Tag leider nicht erfolreich, „tout est fermé“. So ging es, ständig auf der Suche nach einem Quartier, bis dann die Grenze nach Deutschland vor uns war. Nun denn, ab in den Schwarzwald. Und siehe da, ein letztes Zimmer konnten wir in Badenweiler ergattern:

 

Am Donnerstagmorgen haben wir dann beim Frühstück entschieden, heute abend schlafen wir wieder in unserem Bett in Staudt.

Um 17:00 Uhr sind wir wohlbehalten und nach rund 4.000 km in unseren Hof (unser Châtheau) gefahren und von Natalie und Korbinian herzlich begrüßt worden.

Das war Frankreich 2018